Ägyptische Grabmalereien und Skulpturen stellen die frühesten Abbildungen der Hauskatze dar. Katzen sind auf griechischen Münzen des 5. Jahrhunderts v. Chr. zu finden; später bildeten sie Motive römischer Mosaike und Gemälde, waren auf Münzen, Schilden und Töpferwaren abgebildet. Eine irische Handschrift des Evangeliums aus dem 8. Jahrhundert zeigt eine Katzendarstellung. Spätere Künstler, wie Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer, sind nur einige der vielen, die Katzen in ihren Werken darstellten.
Der babylonische Talmud erzählt von ihren bewundernswerten Qualitäten und ermutigt zur Zucht von Katzen, „um das Haus rein zu halten“. Bekannte Katzen in der Literatur sind u. a. von dem britischen Schriftsteller Rudyard Kipling Cat That Walked by Himself (1902, eine der Just So Stories: Nur so Geschichten für Kinder), die humorvoll verspielten Katzendarstellungen aus Old Possum’s Book of Practical Cats (1939, Old Possums Katzenbuch) von T. S. Eliot und die Cheshire Cat, ein Gemeinschaftsprodukt des englischen Schriftstellers Lewis Carroll und des Illustrators Sir John Tenniel in dem Kinderbuch- klassiker Alice’s Adventures in Wonderland (1965, Alices Abenteuer im Wunderland). Viele zeitgenössische Comicstrips und Zeichentrickfilme haben Katzen als Hauptfiguren, die Katzenliebhaber jeden Alters begeistern.

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