So spricht der Mensch mit seiner Katze

Manchmal geht's ganz ohne Worte: Anblinzeln, mit der Stirn an ihre Stirn stupsen (köpfeln), mit zwei Fingern unterm Kinn kraulen das alles heisst: Hallo, ich bin wieder da! Natürlich, können wir unserer Mieze auch etwas erzählen. Sie versteht zwar die Sprache nicht, weiss aber meistens, was gemeint ist, wenn die Worte sanft plätschern, mal fröhlich, mal traurig, mal beruhigend, mal munter und auffordernd sind. Der Ton macht die Musik!

So spricht die Katze mit ihrem Menschen

Alles Miau oder was? Nein, so einfallslos ist unsere Katze nicht. Schnurren, Purren, Mauzen, Kreischen  ihre Stimme hat viele Nuancen, insgesamt 16 stellte Verhaltensforscher Dr. Michael Fox fest. Aber das ist noch lange nicht alles. Sie spricht auch mit den Ohren, den Augen, dem Schwanz und der ganzen Körperhaltung. Wer richtig hinsieht und hinhört, kann die Katzensprache regelrecht lernen.

Kleines Wörterbuch für Menschen

    • Miau - hallo, ich bin da.
    • Miau, miau - ich möchte Futter, mach die Tür auf, schau mich an!
    • Ch krr ch - was soll das? Entweder ich hau ab oder Du fängst eine ein.
    • Köpfchen am Handrücken reiben - hier bin ich, streichele mich.
    • Mit dem Schwanz schlagen - ich warte ab, aber mir geht etwas gegen den Strich.
    • Treteln - ich bin zufrieden.
    • Köpfeln - ich vertraue Dir und hab' Dich gern.

Die Körpersprache der Katze

Viel leichter macht es uns die Katze dagegen mit ihrer Körpersprache. Da liefert sie uns quasie eine Art Katzen- alphabet. Ganz wichtig in diesem Alphabet ist die Stellung der Ohren. Sind diese nach oben gerichtet, ist die Katze in einer ausgeglichenen Gemütsverfassung.
Dann ist das Gesicht entspannt, die Schnurrhaare zeigen seitlich nach unten und die Augen blicken freundlich. Wird`s plötzlich irgendwo interessant, spitzt sie die Ohren und dreht sie in Richtung des Geräuschs. Flach angelegte oder sogar nach hinten angelegte Ohren sind ein Zeichen von Aggressivität und Angriffslust. Meistens ist dann eine andere Katze in der Nähe, die vertrieben werden soll, oder auch ein Hund.
Die Drohgebärde wird noch mit dem schon sprichwörtlichen Katzenbuckel unterstrichen. Die Katze versucht, grösser zu erscheinen. Von vorne und auch von der Seite ist ihre Silhouette dadurch sehr eindrucksvoll. Unterstützend wird noch der Schwanz aufgeplustert, der jetzt an eine Flaschenbürste erinnert, was dem Tier weiteres vorgetäuschtes Volumen verleiht. Dieses Imponiergehabe soll natürlich den Widersacher einschüchtern.

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