Wie kommt der Mensch zu seiner Katze
oder die Katze zu ihrem Menschen?
 

Ein unbefangener Mensch würde sagen: "Ganz einfach, in der Nachbarschaft wird es schon einen Wurf geben. Da such ich mir ein Kätzchen aus" Das ist sicher der häufigste Weg zu einer Katze. Aber nur eine Möglichkeit unter vielen.

Denn Katzen schleichen sich auf verschlungenen Wegen in das Herz ihres Menschen. Und keineswegs immer guckt sich der Mensch die Katze aus. In vielen glücklichen Gemeinschaften hat sich die Katze den Menschen erwählt. Das geht etwa so: Ein Mensch sitzt im Garten und liest die Zeitung! Plötzlich streicht etwas um seine Beine, purrt und schnurrt. Der Mensch fällt natürlich darauf her ein, sagt "Hallo, Miez Miez, wo kommst Du denn her, lass Dich mal streicheln". Das Gespräch ist eröffnet. Miez kommt, macht sich's bequem, geht  wieder. Am nächsten Tag das gleiche Spiel. Dann jeden Tag ein bisschen länger.

Der Mensch kauft eine Dose Futter. Sie frisst mit Genuss. Und irgendwann bleibt sie einfach da, geht mit ins Haus und nie wieder fort. Kein Einzelfall – fast 20 Prozent aller geliebten Hauskatzen waren mal Streuner!

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